Dies ist meine persönliche Internetseite, sie soll der Kontaktaufnahme, der Information und der Beschreibung dessen dienen, was ich anbiete, arbeite und vielleicht auch ein wenig Auskunft über meine Motive geben. Sie soll dem Auf- und Wiederfinden dienen und das Ganze mit einem mir eigenen „Augenzwinkern“. Spätestens aber mit dem Angebot meiner Dienstleistungen und meiner Produkte soll sie doch verlässlich und ernsthaft sein.

 

Ab hier wird es wirklich persönlich.

Richard Schillings

Richard Schillings

Geboren vormittags den 16. Februar 1961 - um es genau zu sagen.

Ich erinnere mich nicht mehr an den Tag doch leicht wird er sicher nicht gewesen sein, aber es sollte wohl so sein.

Ein Tag im Februar, der Winter behauptet sich wie immer zu der Zeit recht selbstsicher. Aber bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass der Frühling in seine Startposition geht. Die Tageslichtlänge nimmt schnell zu, Pflanzen streben sehr vorsichtig zur Entfaltung, Tiere werden zunehmend agil. Die Tage des noch Eingefroren-Sein werden dann sicher zu Tagen des Aufbruchs.

Seit diesem Tag im Februar 1961 ist also viel Wasser die Flüsse hinab geflossen, es gab Zeiten von Trockenheit, die Fische saßen sprichwörtlich auf dem Trockenen, und es gab Zeiten der Überschwemmungen, die Fische wussten nicht wie ihnen geschah, so schnell waren sie noch nie an einem neuen Ort.

Ich glaube, irgendwie so ähnlich war es auch bei mir.

Kindheit

Das Wasser war zum Planschen da, nachdem ich „das nicht Untergehen“ mit Hilfe von Schwimmflügeln gelernt hatte.

Schulzeiten

Das Wasser stand mir oft bis zum Hals, oft ein Ringen nach Luft. Aber es gab hier und da auch Lehrer, die aus Salzwasser Süßwasser machten.

Ausbildungszeiten

Staunen unter Wasser, staunen über Wasser. Schwimmen mit und gegen den Strom.

Arbeitswelten
über die Jahre

Eine zentrale Frage steht oft im Raum. Ist das Wasser wirklich mein Lebensraum? Sollte ich es nicht doch noch mal mit Fliegen versuchen? Mich quasi zum fliegenden Fisch modifizieren?

Also, wie dem auch sei – Es fließt noch immer viel Wasser die Flüsse hinab und ich kann noch immer nicht wirklich fliegen.

Aber es hat sich etwas über die Jahre herausgebildet, ist geblieben, hat sich weiterentwickelt. Es ist der Wunsch und ein tiefes Bestreben, etwas zu gestalten.

In meinem Fall sind es die Hände, die sozusagen als „ausführendes Organ“ mein Bestreben umsetzen müssen, aber es auch wollen.

Und über all die Jahre ist es mein Weg geworden. Er führt mich oft an Grenzen, er lässt zu, dass ich an meinen Aufgaben wachse, aber auch scheitere. Manchmal führt mich der Weg zum Horizont oder auf den Berg, möchte ich doch sehen, was sich dahinter befindet. Manchmal schleppe ich mein Schneckenhaus mit und es lässt mich an der kleinsten Erhebung scheitern, und dann wieder fühle ich mich wie Ikarus, baue mir mein Federkostüm. Es hört wohl nie auf, der Weg, die Neugier, die Lust mit Fantasie und den Händen zu gestalten.

Und um noch einmal auf das Motiv (oder den Antrieb) zurück zu kommen, möchte ich zwei Gedichte zitieren.

Das erste, welches mich seit Jahren begleitet:

Wo kämen wir hin
wenn alle sagten
wo kämen wir hin
und niemand ginge
um einmal zu schauen
wohin man käme
wenn man ginge

Aus dem Buch von Hans A. Pestalozzi – Nach uns die Zukunft – ein Gedicht von Kurt Marti.

Ich finde, es hat etwas sehr Positives und wünsche mir manchmal, es mehr für mich und meine Arbeit wirksam werden lassen zu können. Mehr Mut zu Neuem, mehr Mut zum Experiment.

Das zweite Gedicht habe ich auf einem Bild von Friedrich Heimberg gelesen.

Es soll ein keltisches Gedicht sein, habe keine weiteren Quellenangaben gefunden.

Wanderungen
Bin schon in vielen Aspekten erschienen,
Ehe ich gültige Gestalt mir errang.
Bin eine vergoldete Lanze gewesen
dessen erinner ich mich noch heut.
Bin ein Regentropfen im Winde gewesen
Bin der fernste der Sterne,
Bin ein Wort unter Lettern gewesen
war im Anfang sogar ein Buch.
Bin das Licht einer Lampe gewesen,
Bin für ein Jahr und ein halb
eine gewaltige Brücke gewesen,
geschlagen über dreimal zwanzig Flüsse.
Bin eine Meeresströmung, ein Adler gewesen
und des Fischers Schiff auf dem Meere.
Bin der Schmaus eines Festes gewesen
bin gewesen der Tropfen im Guss.
Bin ein Schwert in der Hand des Kämpfers
ein Schild in der Schlacht gewesen.
Bin die Saite der Harfe gewesen
und das neun Jahre lang.
Bin das Wasser, der Schaum
ein Schwamm im Feuer gewesen.
Bin in der Tat ein geheimnisvoll Holz.

Mir gefällt es!

Zum Schluss noch zwei kleine Seiten mit Fotos weiterer Arbeiten und Detailansichten

Viel Spaß beim Anschauen.

Abschließend noch eine Liste der Ausstellungen und Messen der letzten Jahre.

GRASSI MESSE 2016

Leipzig

Tendence/Talents 2016

Frankfurt

Jahresmesse MKG 2014/15

Hamburg

forum für angewandte kunst 2015/16

Kiel

kunst&co

Flensburg

St. Petri zu Lübeck

Lübeck

Galerie Noran

Lübeck/Panker

Galerie Zellweger

Lübeck

ZKM Hörspieltage

Karlsruhe

Blickfang

Zürich

Kunsthand.- Märkte

Molfsee, Neustadt

Thesenfitz und Wedekind

Hamburg

Mobiliar – Licht und Raum

Lübeck

Bally Lab Wohnrausch

Schönenwerd/Schweiz

Alte Schule

Reinfeld

Bildhauerschule T. Helbing

Barnitz

und kurze Präsentationen
der Lichtobjekte in Geschäften

 

Zürich und Düsseldorf.